Osteopathie für Pferde und Hunde

Osteopathie

In der Osteopathie wird der Körper als zusammenhängende Einheit betrachtet.

Es besteht ein enger Zusammenhang zwischen Struktur und Funktion in allen Bereichen des Organismus. Bei der osteopathischen Behandlung werden vorhandene Dysfunktionen beseitigt, um den Körper in eine ausgeglichene Balance zu bringen, damit er seine Selbstheilungskräfte aktivieren kann.

Der Begründer der Osteopathie war Andrew Taylor Still, der sich 1864 unzufrieden von der damaligen etablierten Medizin abwandte und sich intensiv mit der menschlichen Anatomie und Physiologie beschäftigte. Er erkannte den Zusammenhang zwischen inneren Erkrankungen und den damit einhergehenden Veränderungen der knöchernen Strukturen des Körpers.

Als Urvater der Pferdeosteopathie gilt bei uns bis heute der französische Tierarzt Dr. Dominique Giniaux, der in den 1970er Jahren erstmals unter den Gesichtspunkten der humanen Behandlungsmethoden Manipulationstechniken für Pferde entwickelte und osteopathische Behandlungen an Pferden durchführte.

Der Begriff Osteopathie leitet sich von den grichischen Worten „osteon“ für Knochen und „pathos“ für Leiden ab.